Unterbrechungshandlungen des Gläubigers

(OR 135 Ziffer 2)

Allgemeines

  • Einsatz staatlicher Vollstreckungsorgane
    • Erfordernis des staatlichen Prozess- bzw. Zwangsvollstreckungsapparates
  • Private Vorkehren nicht verjährungsunterbrechend
    • Private Massnahmen wie Rechnungszustellung, Mahnung, Einschreibebrief, Inkassomandat oder Verhandeln über den Anspruch sind nicht ausreichend
  • Abschliessend aufgezählte Unterbrechungsmöglichkeiten
  • Unterbrechung für konkreten Anspruch und nur im bezeichneter Höhe
    • Unterbrechungswirkung nur für die Forderung und den Betrag, der geltend gemacht wird
    • Judikatur siehe Box

Weiterführende Literatur

  • GAUCH PETER / SCHLUEP WALTER R. / EMMENEGGER SUSAN, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, ohne ausservertragliche Haftpflicht, Band II, 10. Auflage, Zürich 2014, N 3344
  • BERTI STEPEN V., Zur Unterbrechung der Verjährung durch Betreibung und Klage – oder die Alternativen zum „Inspired guess“, in: recht 1994, Heft 2, S. 76 ff.

Drucken / Weiterempfehlen: